Rattenvorkommen in Bous

Montag, 9. März 2020

Rattenvorkommen in Bous

DIE ORTSPOLIZEIBEHÖRDE INFORMIERT

RATTENVORKOMMEN IN BOUS

Da die Ortspolizeibehörde zurzeit wieder vermehrt Beschwerden über Sichtungen von Ratten im Innerortsbereich erhält, soll an dieser Stelle auf verschiedene Fakten hingewiesen werden.

Eine gewöhnliche Wanderratte kann pro Jahr bis zu 80 Nachkommen hervorbringen. Deshalb werden in der Gemeinde Bous jährlich flächendeckend Giftköder in die Abwasserschächte platziert, um die Rattenpopulation in Grenzen zu halten. Bereits heute kommen knapp zwei Ratten auf jeden Einwohner in Deutschland schätzen Experten. Deshalb müssen die Kommunen Köder auslegen, denn Ratten können Krankheiten auf Mensch und Tier übertragen. Gefundene tote Ratten sollen wegen der Infektionsgefahr auf keinen Fall berührt werden.

Die flächendeckende Auslegung der Köder in der Gemeinde Bous erfolgte in der Zeit vom 26.02. bis 28.02.2020.

Die Bekämpfung der Rattenpopulation kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn Eigentümer, Mieter und Pächter von Grundstücken ebenfalls ihrer in § 2 der Verordnung über die Rattenbekämpfung genannten Verpflichtung zur Vorbeugung vor Rattenbefall und Rattenbekämpfung nachkommen.

Eine effiziente Vorbeugung ist der Bekämpfung allerdings auf jeden Fall vorzuziehen. Dies bedeutet, dass man den Ratten die Nahrungsgrundlage entziehen muss.

Was kann man also tun?

Man sollte möglichst verhindern, dass Fleisch- und Nudelreste auf dem Kompost im Garten landen. Auch Wurstreste sowie Eier gehören zu den von Ratten bevorzugten Lebensmitteln und sollten nur im Hausmüll entsorgt werden.
Organische Küchen- und Gartenabfälle, die nicht an Ort und Stelle kompostiert werden, gehören in die Biotonne. Benutzen Sie keine Plastiktüten zum Einpacken des Bioguts. Auch Folienbeutel, die als kompostierbar gekennzeichnet sind, gehören nicht in die Biotonne. Wickeln Sie das Biogut stattdessen in Zeitungspapier oder Papiertüten ein.
Des Weiteren sollten Lagerräume und Schuppen für Lebens- und Futtermittel für Ratten unzugänglich verschlossen sein.

Häufiger oberirdischer Aufenthalt von Ratten lässt auf Abfälle im Freien schließen, denn auch dort gelagerte Müllsäcke mit Essensresten ziehen Ratten an.
Zudem dürfen Lebensmittelreste keinesfalls durch beispielsweise Toiletten oder Spülbecken in die Kanalisation geleitet werden.

Auch Fütterungsstellen für Haustiere oder Vögel werden gern besucht. Hier ist besonders auf Hygiene zu achten, wenn möglich sollten die Fütterungen (z. B. Vogelfütterung im Winter) eingestellt werden. Näpfe und Schüsseln von Haustieren sind nach der Fütterung zu reinigen. Das Tierfutter ist sicher verschlossen aufzubewahren.

Befinden sich die Ratten jedoch im Haus, sollte man sich an einen Kammerjäger wenden.

Der Bürgermeister
Als Ortspolizeibehörde

Die Verordnung über die Rattenbekämpfung finden Sie hier: Verordnung Rattenbekämpfung

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