Wichtige Informationen zum Coronavirus

Wichtige Informationen zum Coronavirus

 

Der Landkreis Saarlouis hat ein Bürgertelefon eingerichtet – dort werden Ihnen Fragen zum Corona-Virus beantwortet.

Die Hotline ist geschaltet von Montag bis Freitag von 08.00 bis 16.00 Uhr.

Infotelefon: 06831/444-6655

 

Veröffentlicht am: 12.03.2020 durch den Landkreis Saarlouis

Das in China neu aufgetretene Coronavirus hat inzwischen auch Europa und Deutschland erreicht. Laut Robert-Koch-Institut ist das Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung in Europa und Deutschland weiterhin als gering einzustufen.
Um auf einen Ausbruch des Corona-Virus im Landkreis Saarlouis bestmöglich vorbereitet zu sein, kommt der Krisenstab der Kreisverwaltung Saarlouis, bestehend aus Mitarbeitern von Verwaltung und Gesundheitsamt sowie der Hilfsorganisationen, jeden Vormittag zusammen. Viele koordinative Entscheidungen werden schon im Vorfeld getroffen, damit im Ernstfall schnell und effektiv gehandelt werden kann. Zudem verfügt der Landkreis Saarlouis über einen eigenen Alarm- und Einsatzplan für Seuchen, der das genaue Vorgehen der zuständigen Stellen beschreibt und der im Falle eines aufgetretenen Corona-Falls zum Tragen käme.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat Erklärvideos zum Coronavirus auf ihrer Seite eingestellt.

Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert: https://bzga-k.de/corona-faq-videos

Die wichtigsten Fragen und Antworten in Kürze:

• Welche Krankheitszeichen werden durch Coronaviren ausgelöst?
Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen waren vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. In Deutschland sind noch keine Todesfälle aufgetreten.

• Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht?
Es wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis die Krankheit ausbricht.

• Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?
•Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus:
•Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
•Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.

Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

• Was sollten Personen tun, die fürchten, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen es zu Übertragungen kommt? Das Robert-Koch-Institut empfiehlt:
Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das Gesundheitsamt Saarlouis erreichen Sie unter der Telefonnummer: 06831/444-6655.

Personen, die sich in einem ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten und eine grippeähnliche Symptomatik entwickelt haben, sollten zuhause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen.

Reisende aus Regionen, in denen Corona-Infektionen vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten.

• An wen können sich die Bürgerinnen und Bürger bei Fragen zum Coronavirus wenden?
Der Landkreis hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist von 8 Uhr bis 18 Uhr täglich erreichbar.

Dort werden alle Fragen beantwortet; Tel.: 06831/444-6655.

Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail senden, dort werden wir Ihre Frage beantworten: E-Mail:  info@kreis-saarlouis.de

 

 

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