Bauen, Wohnen & Umwelt

Flächennutzungsplan der Gemeinde Bous

Der Flächennutzungsplan stellt die Art der Bodennutzung für das gesamte Gemeindegebiet in Grundzügen dar. Er dient also der städtebaulichen Zielplanung der Gemeinde, indem er sowohl die bereits vorhandenen als auch die längerfristig beabsichtigten Nutzungen von Grundstücken darstellt.

Aus unserem Flächennutzungsplan können Sie insbesondere ablesen, welche Flächen welchen Nutzen haben sollen, z.B. Wohnbauflächen, gemischte Bauflächen, Gewerbe- und Industrieflächen, etc. Unser derzeit geltender Flächennutzungsplan ist seit 16.09.2016 wirksam. Aus dem Flächennutzungsplan entsteht keinerlei Anspruch auf die dargestellte Nutzung, jedoch kann ein Bebauungsplan regelmäßig nur aus dem Flächennutzungsplan entwickelt werden. Sollen im Bebauungsplan vom Flächennutzungsplan abweichende Festsetzungen getroffen werden, muss grundsätzlich ein Änderungsverfahren für den Flächennutzungsplan durchgeführt werden.

Flächennutzungsplan

FNP – zusammenfassende Erklärung

FNP Begründung

 

Geförderte (Bau)Projekte

Sanierung von 2 Dächern in der Häuserzeile Barbarastr. 2 – 6 in Bous durch „EFRE“ gefördert!

 

Die gemeindeeigenen Häuser in der Barbarastr. 2 – 18 (9 Häuser in 3 Häuserzeilen mit jeweils 2 bzw. 3 Wohnungen pro Haus) wurden in den 50-er Jahren des letzten Jahrhunderts für deutschstämmige Heimkehrer vornehmlich aus Osteuropa errichtet. 8 Häuser befinden sich noch im Eigentum der Gemeinde Bous, ein Haus wurde verkauft. Die Wohnungen werden von der Verwaltung für sozial schwache Mieter zur Verfügung gestellt. 3 Häuser wurden im Rahmen des Förderprogramms für Flüchtlinge umfassend saniert. Die Dächer der Häuser, die jetzt saniert werden sollen, befinden sich noch im Originalzustand aus den 1950-er Jahren. Sie sind in einem sehr schlechten Zustand und erfordern ständige Ausbesserungsarbeiten. Es kommt immer wieder insbesondere im Bereich der Dachliegefenster zu Undichtigkeiten, die dann zu Feuchteschäden in den Wohnungen führen. Außerdem sind die Dächer gänzlich ungedämmt, was naturgemäß zu enormen Wärmeverlusten im Winter sowie zu einer starken Überhitzung der Räume im Sommer führt.

Durch die Dämmung der Dächer werden die Anforderungen nach der neuesten EnEV erfüllt. Die Maßnahme wurde – wie auch andere energetische Maßnahmen – deshalb im Rahmen der Bemühungen der Gemeinde Bous zur Energieeinsparung im Investitionshaushalt  2020 in Abstimmung mit dem Gemeinderat ausgewiesen.

Die Dämmung der Dächer erfolgte mit einer Wärmeisolierung von 210 mm Stärke bei einer Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/mK. Die Dachliegefenster vom Fabrikat Roto-Designo R8 mit 2-fach Verglasung erfüllen den geforderten Uw-Wert von 1,1 W/m²K.

Die Gesamtkosten für die Erneuerung der beiden Dächer liegt bei 66.040,34 €, davon werden 50 % im Rahmen des „Zukunftsenergieprogrammes kommunal (ZEP-kommunal)“ innerhalb des Förderbereiches EFRE gefördert. Somit liegt der Anteil der Gemeinde Bous bei 33.020,17 €. Die Maßnahme konnte nur aufgrund der Förderung letztendlich ausgeführt werden.

Bous, 11.01.2022

Stefan Wagner
-Leiter Bauamt-

Einbau von neuen Fenstern in der Polizeiinspektion Bous, Mannesmannstr. 2:

Das gemeindeeigene Gebäude in der Mannesmannstr. 2 wurde Anfang der 90-er Jahre des letzten Jahrhunderts zu einer Polizeiinspektion umgebaut. Im Rahmen dieser Umbaumaßnahme wurden auch neue Fenster eingebaut. Die Fenster befanden sich entsprechend ihrem Alter von fast 30 Jahren in einem sehr schlechten Zustand und erforderten ständige Ausbesserungsarbeiten. Es kam immer wieder, insbesondere bei Starkregen und Sturm, zu Undichtigkeiten und Wassereintritt im Bereich der Fensterbänke. Außerdem führten die Undichtigkeiten zu unerwünschten Zuglufterscheinungen. So kam es auch zu enormen Wärmeverlusten im Winter sowie zu einer starken Überhitzung der Räume im Sommer.

Durch den Einbau von neuen Fenstern werden die Anforderungen nach der neuesten EnEV erfüllt. Die Maßnahme wurde – wie auch andere energetische Maßnahmen – deshalb im Rahmen der Bemühungen der Gemeinde Bous zur Energieeinsparung bereits im Investitionshaushalt  2019 in Abstimmung mit dem Gemeinderat ausgewiesen. Die Maßnahme konnte 2019 aufgrund fehlender Kapazitäten im Bereich des Bauamtes nicht ausgeführt werden. Die Mittel wurden aber in den Haushalt 2020 und danach in 2021 übertragen.

Der Beschluss des Gemeinderates über die Billigung des Haushaltes sowie ein Auszug aus dem Investitionsprogramm 2019 sind beigefügt.

Aufgrund der sehr hohen Kosten für den Einbau aller Fenster im Gebäude und insbesondere der 4 Eingangstüren konnte aufgund fehlender finanzieller Mittel nur ein Teil der Fenster im Untergeschoß und im Erdgeschoß in Auftrag gegeben werden.

Zur Ausführung kamen Fenster mit einer Dreifachverglasung und einem Uw-Wert von 0,97 W(m²K), die Türen entsprechend mit einem Ud-Wert von 1,21 W(m²K). Die Unternehmererklärung der Fa. Silvanus ist dem Sachbericht beigefügt. Die Arbeiten wurden am 03.05.2021 an die mindestbietende Firma beauftragt und am 16.09.2021 fertiggestellt.

Die Gesamtkosten beliefen sich auf 57.836,53 €. Im Rahmen des Programmes ZEP-Kommunal wurde ein Zuschuss von 50 %, also 28.918,26 € gewährt.

Ohne den Zuschuss hätte die Gemeinde Bous die Maßnahme aus finanziellen Gründen nicht ausführen können.

Zuschüsse für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen

Modernisierungsrichtlinie im Rahmen der Städtebauförderung – Programm „Stadtumbau West“
Das Ortszentrum von Bous soll als Wohn-, Arbeits-, Dienstleistungs- und Handelsstandort attraktiver werden. Die Gemeinde Bous möchte deshalb die im Ortszentrum liegenden privaten Wohn- und Geschäftshäuser erhalten sowie bauliche und energetische Mängel daran beseitigen. Davon sollen nicht nur die Einwohner/-innen und Gewerbetreibende profitieren, sondern alle Bürger/-innen, die im Ortszentrum leben, arbeiten und einkaufen.
Die Gemeinde Bous ermöglicht im Rahmen ihrer verfügbaren Haushaltsmittel privaten Hauseigentümern/-innen, für Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen finanzielle Zuwendungen zu erhalten. Die Gemeinde Bous hat daher die „Richtlinie zur Förderung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an privaten Gebäuden im Ortszentrum von Bous“ erlassen. In dieser Modernisierungsrichtlinie werden die „Spielregeln“ zum Erhalt einer Zuwendung dargestellt.
Insbesondere ist zu beachten, dass sich die Immobilie im genau abgegrenzten Fördergebiet der Modernisierungsrichtlinie befinden muss (Anlage 1 der Modernisierungsrichtlinie). Dieses Fördergebiet ist auf die Ziele des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) abgestimmt und kann im weiteren Verlauf der städtebaulichen Aktivitäten bei Bedarf noch angepasst werden.
Mit Hilfe der „Städtebauförderung – Programmteil Stadtumbau West“ werden die Zuwendungen jeweils zu einem Drittel durch die Bundesrepublik Deutschland, das Saarland und die Gemeinde Bous finanziert.

Hier finden Sie die Richtline:

Bous Modernisierungsrichtlinie vom 14-03-2019!

Hier finden Sie den Antrag !

Antragsunterlagen Modernisierungsrichtlinie

 

Untere Bauaufsicht Saarlouis (UBA)

Die Gemeinde Bous unterliegt in der Bauüberwachung und Genehmigung der Unteren Bauaufsicht Saarlouis. Das Bauaufsichtsamt steht Ihnen zur Verfügung für die Bauberatung im Baugenehmigungsverfahren, die Erteilung von Genehmigungen für die Errichtung, die Änderung, die Nutzungsänderung und den Abbruch baulicher Anlagen, soweit die Zuständigkeit nicht bei der Gemeinde liegt, die Erteilung und Verlängerung von Ausführungsgenehmigungen für Fliegende Bauten, die  Ausstellung von Abgeschlossenheitsbescheinigungen nach dem Wohnungseigentumsgesetz und die Sicherung von Baulasten im Baulastenbuch.

Zu erreichen ist die UBA von Montag bis Freitag von 8.30 – 12.00 und 13.30 bis 15.30 Uhr bzw. per Telefon 06831-4440 (Zentrale) bzw. per E-Mail: amt63@kreis-saarlouis.de.

Bebauungspläne
Bebauungspläne

Hier finden Sie eine Übersicht der Bebauungspläne der Gemeinde Bous

Zukunftsort Bahnhof Bous - "Stadtumbau West" - ISEK

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